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Svenja Flaßpöhler

Streiten

Angebot20,00 €

Wie geht Streiten heute? Svenja Flaßpöhler, eine unserer streitbarsten Denkerinnen, appelliert persönlich, philosophisch und pointiert für mehr richtigen Streit. "Warum also streite ich?" Davon und von der Frage, was Streiten heißt, handelt dieses Buch.

Svenja Flaßpöhler gilt als streitlustig, als jemand, der gerne angreifbare Positionen vertritt. Doch in ihr wohnt eine ganz andere Erfahrung: die eines Trennungskinds, das mit der Angst vor Streit und Eskalation aufgewachsen ist. In ihrem persönlich-philosophischen Essay zeigt sie, dass über das Streiten nachzudenken vor allem heißt, sich von Illusionen zu befreien. Ein Streit ist kein herrschaftsfreier Diskurs, sondern es geht um Macht: Der Abgrund der Vernichtung ist immer als Möglichkeit präsent.

Gleichzeitig ist es gerade der Streit in seiner Unversöhnlichkeit, der uns vorantreibt und Veränderung bewirkt. Ein flammendes Plädoyer für Lebendigkeit, Mut und den Eros des Ringens.

Über den Autor

Svenja Flaßpöhler

Svenja Flaßpöhler, 1975 in Münster geboren, ist Philosophin, Autorin und Chefredakteurin des Philosophie Magazin. Sie studierte Philosophie, Germanistik und Romanistik in Münster, Paris und Berlin und promovierte über Nietzsche und das Begehren.

Als eine der profiliertesten philosophischen Stimmen im deutschsprachigen Raum schafft sie es, große Denktradition mit den drängenden Fragen der Gegenwart zu verbinden – pointiert, streitbar und stets ohne intellektuelle Bequemlichkeit. Einem breiten Publikum wurde sie nicht zuletzt durch ihre regelmäßigen Auftritte im Literarischen Quartett und zahlreiche Talkshow-Teilnahmen bekannt.

In ihrem Buch „Streiten" rehabilitiert Flaßpöhler den Streit als kulturelle Notwendigkeit und demokratische Tugend.

In einer Zeit, in der Debattenräume schrumpfen, Meinungen sich in Blasen verhärten und Konflikte wahlweise eskalieren oder vorsorglich vermieden werden, plädiert sie leidenschaftlich dafür, das Streiten neu zu erlernen – als Zeichen von Respekt, Ernsthaftigkeit und echtem Interesse am anderen. Das Buch ist ein philosophisches Plädoyer für eine Streitkultur, die nicht trennt, sondern verbindet.