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Winston Churchill

Meine frühen Jahre

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Angebot34,00 €

Das erste Lebensdrittel des legendären Premierministers Winston Churchill hat viel zu bieten: von lebendigen Gefechtsszenen und einem gewagten Ausbruch aus einem burischen Kriegsgefangenenlager bis hin zu seinen Anfängen im britischen Unterhaus. Und doch: Seine Autobiografie My Early Life (dt. Meine frühen Jahre) lässt Churchills Lebensfreude aus den Seiten hervorbrechen.


Das Werk des späteren Literaturnobelpreisträgers liest sich, wie seine Reden klingen: pointiert und selbstbewusst. Voller Humor und Ironie. Reflektiert und mit Sinn für große Gesten. Gerade die Spannung zwischen überraschender Ehrlichkeit und bewusster Selbstinszenierung macht das Buch aus. Denn genau hier liegt die Entstehung des Mythos Churchill.

Jakob von Wersebe empfiehlt das Buch als eine aufschlussreiche Autobiographie über einen Giganten des letzten Jahrhunderts. Hier liegen die Wurzeln der Rastlosigkeit des späteren Politikers – geboren aus der Abgewandtheit seiner Eltern und einer unglücklichen Schulzeit. In der Jugend häufig übersehen und unterschätzt. Aber genau dies inszeniert er als Quelle seine Stärke – allen Widerständen zum Trotz.

Über den Autor

Winston Churchill

Winston Churchill, 1874 in Blenheim Palace geboren und 1965 in London gestorben, zählt zu den prägendsten Staatsmännern des 20. Jahrhunderts. Als britischer Premierminister führte er sein Land durch die dunkelsten Jahre des Zweiten Weltkriegs – mit einer Mischung aus strategischem Kalkül, unerschütterlichem Willen und einer Rhetorik, die bis heute als Maßstab politischer Redekunst gilt. Weniger bekannt ist, dass Churchill vor seiner politischen Karriere Soldat, Kriegskorrespondent und Abenteurer war – in Kuba, Indien, dem Sudan und Südafrika. Diese Jahre haben ihn geformt, lange bevor die Welt seinen Namen kannte. 1953 erhielt er den Nobelpreis für Literatur – nicht für Friedensleistungen, sondern für sein schriftstellerisches Werk.

In „My Early Life", erstmals erschienen 1930, erzählt Churchill diese Lehrjahre selbst – mit entwaffnendem Humor, Selbstironie und dem Blick eines Mannes, der weiß, was aus ihm werden wird, es aber noch nicht wissen kann. Er schildert seine Schulzeit als Desaster, seinen Weg in die Militärakademie, die Schlachten in Indien und den Sudan, die Gefangenschaft im Burenkrieg und die abenteuerliche Flucht. Es ist das seltenste aller politischen Bücher: eine Autobiografie, die unterhält.