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Anne Freytag

The Bell Jar

Angebot17,90 €

Eine junge Frau, die alles richtig macht – gute Noten, begehrtes Praktikum, glänzende Zukunft – und trotzdem spürt, wie sich die Glasglocke über ihr senkt. Sylvia Plath hat diesen Zustand nicht beschrieben, sie hat ihn seziert: mit einer Kälte und Präzision, die auch sechzig Jahre später sitzt. „The Bell Jar" ist kein Buch über psychische Krankheit – es ist ein Buch über den Riss zwischen dem Leben, das man führen soll, und dem, das man wirklich lebt. Wer es einmal gelesen hat, versteht, warum es zu den meistgelesenen Romanen des 20. Jahrhunderts gehört – und warum eine ganze Generation von Leserinnen das Gefühl hatte, darin zum ersten Mal wirklich gesehen zu werden.

Über den Autor

Anne Freytag

Sylvia Plath, 1932 in Boston geboren und 1963 in London gestorben, zählt zu den bedeutendsten Lyrikerinnen und Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie studierte Englische Literatur am renommierten Smith College in Massachusetts und als Fulbright-Stipendiatin in Cambridge, wo sie den britischen Dichter Ted Hughes kennenlernte und heiratete. Ihr lyrisches Werk, geprägt von einer obsessiven Präzision und schonungslosen Selbstbeobachtung, wurde 1982 posthum mit dem Pulitzer Prize ausgezeichnet.

In „The Bell Jar", 1963 wenige Wochen vor ihrem Tod erschienen, erzählt Plath die Geschichte der hochbegabten Esther Greenwood, die als Praktikantin in New York den Traum eines glänzenden Lebens vor sich sieht – und daran zerbricht. Der Roman ist Fiktion und Autobiografie zugleich: ein erschütternd genaues Porträt eines psychischen Zusammenbruchs, aber auch eine scharfe Abrechnung mit den Erwartungen, die eine Gesellschaft an Frauen stellt. Über sechzig Jahre nach seinem Erscheinen hat das Buch nichts von seiner Wucht verloren – weil Plath schreibt, wie kaum jemand sonst über den inneren Zustand eines Menschen zu schreiben versteht.