
Anne Freytag
Laute Nächte
Die erste Liebe vergisst man nie. Vor allem nicht, wenn sie gleichzeitig der erste große Verlust im Leben eines jungen Menschen ist.
Darum geht es in Anne Freytags hochgelobten Roman Laute Nächte. Es ist 2002, Kenny ist Anfang 20, hat gerade seine erste Freundin bei einem Autounfall verloren und flüchtet vor seinem Schmerz in die Stadt der Kaffehäuser und Träumer – in eine WG nach Wien.
In einer zusammengewürfelten Altbauwohnung, dessen Bewohner erst zu Freunden und dann zur Familie werden, begleitet man Kenny über drei Jahrzehnte beim Bewältigen dieses frühen Verlusts.
Unsere Redakteurin Anais-Sophie Bockholt hat das Buch verschlungen und direkt zwei weitere Romane von Freytag bestellt. Sie findet:
„Anne Freytag erzählt poetisch und mit viel Wärme vom Verlust der ersten großen Liebe und davon, was danach kommt: Wie findet man heraus, wer man ohne diesen einen Menschen ist? Wie erinnert man sich an jemanden, ohne die Beziehung im Nachhinein zu verklären? Und wann darf man eigentlich wieder glücklich sein, sich neu verlieben, weiterleben – ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben? Ein außergewöhnliches Leseerlebnis.“
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Anne Freytag








