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Anne Freytag

Laute Nächte

Angebot24,00 €

Die erste Liebe vergisst man nie. Vor allem nicht, wenn sie gleichzeitig der erste große Verlust im Leben eines jungen Menschen ist.

Darum geht es in Anne Freytags hochgelobten Roman Laute Nächte. Es ist 2002, Kenny ist Anfang 20, hat gerade seine erste Freundin bei einem Autounfall verloren und flüchtet vor seinem Schmerz in die Stadt der Kaffehäuser und Träumer – in eine WG nach Wien.
In einer zusammengewürfelten Altbauwohnung, dessen Bewohner erst zu Freunden und dann zur Familie werden, begleitet man Kenny über drei Jahrzehnte beim Bewältigen dieses frühen Verlusts.

Unsere Redakteurin Anais-Sophie Bockholt hat das Buch verschlungen und direkt zwei weitere Romane von Freytag bestellt. Sie findet:

„Anne Freytag erzählt poetisch und mit viel Wärme vom Verlust der ersten großen Liebe und davon, was danach kommt: Wie findet man heraus, wer man ohne diesen einen Menschen ist? Wie erinnert man sich an jemanden, ohne die Beziehung im Nachhinein zu verklären? Und wann darf man eigentlich wieder glücklich sein, sich neu verlieben, weiterleben – ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben? Ein außergewöhnliches Leseerlebnis.“


Über den Autor

Anne Freytag

Anne Freytag, 1982 in München geboren, hat International Management studiert und als Grafikdesignerin gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete.

Für ihre Jugendbücher wurde sie mehrfach für Literaturpreise nominiert – zweimal in Folge für den Deutschen Jugendliteraturpreis – und mit dem Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur ausgezeichnet. Mit „Blaues Wunder" schrieb sie ihren ersten Roman für ein erwachsenes Publikum und bewies, dass sie Gefühlswelten mit einer Präzision beschreibt, die die Süddeutsche Zeitung als „die Gefühlsklaviatur der lesenden Person, rauf und runter" bezeichnete.

In „Laute Nächte" ist Kennis Freundin vor einem Jahr tödlich verunglückt – von einem Moment auf den anderen war sie nicht mehr da. Dabei hatten sie gemeinsam den Kastenwagen umgebaut, wollten direkt nach dem Abitur los:

Frankreich, das war ihr Plan. Kenni zieht stattdessen in eine WG nach Wien, funktioniert irgendwie, mehr nicht – bis er dort auf Paul, Julia und Elif trifft: Menschen mit eigenen Wunden, eigenen Geschichten und einer stillen Wärme füreinander. Der Roman begleitet ihn über fast zwei Jahrzehnte – durch Trauer, Neuanfang und die Frage, wann man wieder leben darf.