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Stefan Kolev

Wohlstand für Junge

Angebot18,00 €

Brain Drain war bislang ein Phänomen der Entwicklungsländer – nun betrifft es Deutschland.

Der Ökonom Prof. Stefan Kolev, Leiter des Ludwig-Erhard-Forums in Berlin, warnt vor den Folgen der Auswanderung junger Menschen – zunehmend nach Polen, Rumänien und Bulgarien. Dort gebe es „das Gefühl, dass sich sehr viel bewegt“, sagte Kolev im Interview mit meinem Kollegen Christian Schlesiger. 

In seinem Buch Wohlstand für die Jungen erzählt Kolev eine etwas andere Wirtschaftsgeschichte. Selbst gebürtiger Bulgare, beschreibt er darin die Geschichte zweier Männer: Der eine, Tomasz, kehrt nach Polen zurück, seine Eltern sind in den 90er Jahren von dort nach Leipzig eingewandert. Der andere, Eric, zieht sich in eine innere Emigration zurück, fährt sein gesellschaftliches Engagement zurück und wählt Randparteien.

Was Kolevs Analyse so besonders macht: Der Ökonom kombiniert Fakten zu Auswanderung, Steuern, Rente und Gesellschaft mit der fiktiven Geschichte der zwei Protagonisten. 

Christian Schlesiger, Wirtschaftschef bei The Pioneer, empfiehlt das Buch und sagt: 

„Ökonomie ist nicht nur trockene Theorie, sondern lebendige Realität. Kolev hat das auf inspirierende Weise zusammengefasst.“

 

Über den Autor

Stefan Kolev

Stefan Kolev, 1981 in Sofia im damals noch kommunistischen Bulgarien geboren, studierte Volks- und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg und promovierte dort 2011 über die Geschichte und politische Ökonomie des Neoliberalismus.

Seit 2012 ist er Professor für Wirtschaftspolitik an der Westsächsischen Hochschule Zwickau und seit 2023 wissenschaftlicher Leiter des Ludwig-Erhard-Forums für Wirtschaft und Gesellschaft in Berlin. Forschungsaufenthalte führten ihn an die Duke University, die Indiana University Bloomington und die Princeton University.

Als Ordoliberaler mit osteuropäischer Biografie denkt Kolev über Wohlstand, Freiheit und Wirtschaftsordnung nach – mit einer Ernsthaftigkeit, die aus persönlicher Erfahrung mit dem Gegenteil stammt.

In „Wohlstand für Junge – Wie wir verhindern, dass unsere Kinder das Land verlassen" stellt Kolev eine Frage, die viele beschäftigt, aber kaum jemand so direkt ausspricht: Was müssen wir tun, damit die nächste Generation in Deutschland eine Zukunft sieht – und nicht das Land verlässt?

Er analysiert die strukturellen Fehlentwicklungen der deutschen Wirtschaftspolitik und zeigt, welche Reformen nötig sind, um Wohlstand nicht nur zu bewahren, sondern neu zu verteilen – nach unten, nach vorne, in die Zukunft.