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Roberto Simanowski

Sprachmaschinen

  • Eine Philosophie der künstlichen Intelligenz
Angebot23,00 €

Jeden Tag benutzen wir ChatGPT, Copilot, Gemini – um schneller zu schreiben, besser zu formulieren, effizienter zu arbeiten. Was dabei passiert, fällt kaum jemandem auf: Wir delegieren das Denken.

Roberto Simanowski, einer der profiliertesten Medienphilosophen Deutschlands, legt den Finger in diese Wunde – ohne Alarmismus, aber mit einer Präzision, die sitzt. Sein Argument: KI macht keine Gedanken, sie macht Häufigkeit. Was wie Intelligenz aussieht, ist statistisches Recycling. Und wer sich daran gewöhnt, verlernt, was ihn vom Algorithmus unterscheidet. Ein Buch für alle, die KI täglich nutzen – und endlich verstehen wollen, was sie dabei wirklich aufgeben.

Nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2026.

"Roberto Simanowski zeigt mit Sachverstand, Witz und philosophischem Tiefgang, welche Folgen diese Verführung haben könnte. Gut verständlich reflektiert er die Stärken und Schwächen der digitalen Schlaumeier."

- Jury Deutscher Sachbuchpreis

 

Über den Autor

Dr. Roberto Simanowski

Roberto Simanowski, 1963 in Cottbus geboren, ist Professor für Literatur- und Medienwissenschaft und einer der schärfsten Denker im deutschsprachigen Diskurs über digitale Kultur. Nach Forschungsaufenthalten und Berufungen an den Universitäten Harvard, Brown und Basel wurde ein Buch „Todesalgorithmus. Das Dilemma der künstlichen Intelligenz" mit dem Tractatus-Preis für philosophische Essayistik ausgezeichnet.

Simanowski hat sich über Jahrzehnte mit einer Frage beschäftigt, die erst jetzt alle anderen einholt: Was macht die Digitalisierung mit dem Menschen – und mit dem Denken?

In „Sprachmaschinen" beschreibt er künstliche Intelligenz nicht als technisches Wunderwerk, sondern als philosophische Bedrohung. Seine These ist radikal: Während wir uns über die Bequemlichkeit von ChatGPT freuen, geben wir das letzte Refugium menschlicher Freiheit auf – das Denken durch Sprache. Was er einen „alltäglichen Souveränitätstransfer" nennt, vollzieht sich schleichend und oft unbemerkt – vom Menschen zur Maschine.