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Juli Zeh

Pony Show

Angebot25,00 €

Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit?

Sie ist über fünfzig, verheiratet und Chefin eines großen Literaturverlags. Er ist Ende zwanzig und ein aufstrebendes Talent in ihrem Unternehmen. Betty und Fero sind ein perfektes Team - und eine brisante Verbindung auf sehr dünnem Eis.

Als Fero eines Tages verschwindet und Betty mit einer Pistole und Falschgeld an der ungarischen Grenze aufgegriffen wird, scheint die Sache klar: Betty ist Feros Mörderin.

Der "Loverboy-Fall" landet vor dem Hamburger Schwurgericht, spaltet die Öffentlichkeit und elektrisiert die Medien. Beweist Bettys Fall, dass Frauen genauso toxisch sein können wie Männer? Oder ist sie das prominente Opfer einer Gesellschaft, die noch immer Prozesse gegen freiheitsliebende Frauen führt?

Für Bettys Verteidiger Mark ist es der wichtigste Auftrag seiner Karriere. Doch schnell merkt er, dass er sich auf nichts verlassen kann - nicht einmal auf sich selbst. Wer verfolgt hier welche Agenda? Wer manipuliert wen? Was glauben wir nur deshalb, weil wir es glauben wollen? Und vor allem: Was hat Betty wirklich getan?

Über den Autor

Juli Zeh

Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, studierte Jura in Passau und Leipzig und promovierte im Europa- und Völkerrecht. Sie wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Thomas-Mann-Preis und dem Heinrich-Böll-Preis. 2026 erhielt sie den Platin Award von Media Control für mehr als sechs Millionen verkaufte Bücher.

Seit 2019 ist sie Richterin am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg – eine Kombination aus literarischem Welterfolg und juristischer Verantwortung, die ihr Schreiben prägt wie kaum etwas anderes: Zeh kennt Macht, Recht und die Mechanismen öffentlicher Meinungsbildung von innen.

In „Pony Show” steht Betty im Mittelpunkt: über fünfzig, verheiratet und Chefin eines großen Literaturverlags. Fero ist Ende zwanzig, aufstrebendes Talent in ihrem Unternehmen. Als Fero eines Tages spurlos verschwindet und Betty mit einer Pistole und Falschgeld an der ungarischen Grenze aufgegriffen wird, scheint die Sache klar: Betty ist Feros Mörderin.

Der „Loverboy-Fall” landet vor dem Hamburger Landgericht, spaltet die Öffentlichkeit und elektrisiert die Medien. Doch was ist Wahrheit – und wer bestimmt darüber? Der Tagesspiegel urteilte bereits vorab: „An diesem Buch dürfte im Herbst niemand vorbeikommen.”